Can Guida
Dieses Gebäude steht im Erweiterungsgebiet (Ensanche) von Sóller und besteht aus einem Erdgeschoss und zwei Obergeschossen. Mit dem Bau wurde 1913 unter der Leitung des Baumeisters Ramon Rullan, alias „Domingo“, im Auftrag des Eigentümers Damià Busquets begonnen. Das Gebäude sticht durch die Bearbeitung des Steines an der gesamten Fassade hervor, der auf allen Etagen gestockt ist. Die Fassade ist in drei horizontale Achsen unterteilt, und jede Etage verfügt über symmetrisch angeordnete Öffnungen, unter denen besonders die schmiedeeisernen und mit Blumenmotiven verzierten Balkonfenster ins Auge fallen. Das Geländer am Balkon der Hauptetage ist wellenförmig und umschließt das gesamte Stockwerk. Im Erdgeschoss sind kleine Fenster zu sehen, die der Belüftung des Kellers dienen. Sie werden durch schmiedeeiserne Elemente geschützt, die sich durch ihre Verzierungen mit Pflanzenmotiven auszeichnen.
In Sóller wurden praktisch alle dekorativen Elemente an den Gebäuden (Eisengeländer, Zierleisten, Türen, usw.) mit vom Modernisme inspirierten Motiven von lokalen Kunsthandwerkern gefertigt, die sich auf diesen Kunststil spezialisierten und deren Arbeiten bemerkenswerte Resultate hervorbrachten.




