Cas Xico
Es handelt sich um ein herrschaftliches Anwesen mit quadratischem Grundriss, das koloniale Einflüsse und Elemente des Modernisme erkennen lässt. Hervorzuheben ist die große, mit Stein verkleidete Fassade, die sofort an den Kolonialstil denken lässt. Besonders das Haupteingangstor im Stil des Modernisme sticht hervor, mit seinem Flachbogen und eingravierten Verzierungen. Am zweiten Stock, der von einem Gesims aus Marès-Gestein abgetrennt ist, ist der zentrale Balkon hervorzuheben, der sich von der Fassade absetzt und von einer Balustrade geschützt wird.
Das Anwesen wird von einem kunstvoll gearbeiteten Gitter umschlossen und ist von einem Garten umgeben, der durch das daneben errichtete Gebäude etwas in Mitleidenschaft gezogen wurde. Das Hauptgitter ruht auf zwei Steinsäulen mit achteckigem Sockel, die von zwei Steinkugeln gekrönt werden. Im hinteren Teil des Grundstücks befindet sich das sogenannte Casa de les Pepes, ein turmförmiger Bau mit vier Dachschrägen, der von der Familie als Spielzimmer für die Kinder genutzt wurde.
Der Bauherr dieses Gebäudes war nach Mexiko ausgewandert, in die Stadt San Juan Bautista de Tabasco (heute Villahermosa). Dieser mexikanische Ort bot mehreren hundert Auswanderern aus Sóller ein neues Zuhause.




